Aktuelles

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Schnappschüsse, die ein oder andere Anekdote vom Ponyhof Esperanza sowie Erkenntnisse aus der Hippoliteratur. 



Die natürliche Schiefe von innen





































(Heuschmann, 2011)


Alt-Oldenburgerstute "Belle"

Vom Aussterben bedroht und verkannt – das ist der Alt-Oldenburger. Diese Rasse ist ein schweres Warmblut mit äußerst freundlichem Charakter, ruhigem Wesen, besonderer Neugier und schwungvollen Gängen.

Wir hoffen, dass sich wieder mehr Pferdeleute für diese Rasse begeistern, die auf der roten Liste steht.  

 



Relativitätstheorie

Was dem Pferd durch Gewaltmittel abgetrotzt wird, ist Augenweide für reiterliche Neandertaler.

(Stahlecker, 2015)


Silvestertraining




Der Maßstab

Über das Maß der Abstellung streiten die Gelehrten. Es soll uns nicht stören. Wir verlassen uns auf unser Gefühl und Auge: Was gut aussieht, was schön ist, kann nicht schlecht sein. Für uns gilt der Maßstab der Ästhetik.

(Stahlecker, 2015)


Springen


Stoppelfeldreiten, aber richtig

Meine Empfehlung für verantwortungsvolles Stoppelfeldreiten: Fahrspur auswählen, einmal im Schritt entlangreiten, zur Sicherheit auch gerne nochmal im Trab und dann kann im Galopp so richtig die Post abgehen.

 


Der Sitz des Reiters

"Je mehr ich selbst auf dem Pferd im Gleichgewicht bin, desto mehr kann ich das Pferd "lassen", d.h. mehr und mehr Selbstständigkeit fördern, was sein eigenes Gleichgewicht angeht. Auf diese Weise kommt ein harmonisches Zusammenspiel zustande. Weniger schön wirkt es bei Reiter-Pferd-Paaren, bei denen die vermeintliche "Verschmelzung" darin besteht, dass der Reiter mit steifem Kreuz, starken Beinen und einer straffen Züglführung das Pferd unter sich "einschraubt" und sich in die Bewegung wie ein Stock hineinklemmt." (Gräf, 2012)


Ein zweiter Blick lohnt sich immer 


 

Der springende Zügel

Geht es um das Vorwärts-abwärts und das dazu nötige Nachgeben des Zügels heißt es häufig, dass dieser nicht durchhängen dürfe, weil er dadurch springen und dem Pferd Schläge ins Maul geben würde. Aber ist dem wirklich so? Das ist einfach festzustellen. Auf's Pferd setzen, antraben, Zügel leicht durchhängen lassen. Gefühlvoll geführt springt der Zügel nicht. Die Angst vor dem springenden Zügel kann ein hinreichendes Nachgeben verhindern.

Auch wenn Dinge mehrfach niedergeschrieben und in so manchem Reitunterricht zu hören sind, sollte man sich mit ihnen auseinandersetzen, sie hinterfragen und – wenn möglich – überprüfen.


 

 

Herbstlandschaften


 

Panima übt immer noch

Panima 2014 und 2015

 


 



 

Phantastica

Wir freuen uns mit Gretes neuen Besitzern über Phantastica, das letzte Fohlen aus Grete und unserem Deckhengst Pini. 


 


 


 


 

Klare Worte

"Eine Reitweise, bei der eine unverändert bleibende Bewegung eines Pferdes von einem ununterbrochenen Einsatz der Hilfen begleitet wird, ist eine falsche Form des Reitens." (Racinet, 2007)
 


 

Passt der Sattel (noch)?

Jedem Reiter ist bekannt, dass der Widerrist des Pferdes unter dem Sattel ausreichend Platz haben muss. Dies ist aber nicht nur vertikal gesehen der Fall, sondern auch horizontal, denn bei jedem Schritt bewegt sich der Widerrist deutlich hin und her. Gut zu spüren ist diese Bewegung, wenn man im Schritt neben dem ungesattelten Pferd geht und eine Hand über den Widerrist legt oder ohne Sattel reitet und dabei die Hände an den Widerrist legt. Dabei merkt man, wie groß die Bewegungsspanne des Widerrists tatsächlich ist!


 


 

Cher in schönster Bascule


 


 


 


 


 


 


 

Die Relativität des Reitergewichts

"[...] Der Reiter kann erstens sein Körpergewicht über die Oberschenkel auf die größtmögliche Oberfläche verteilen, sodass es um den Brustkorb des Pferdes herumfließt, anstatt auf dem Rücken stecken zu bleiben. Je größer die Unterstützungsfläche ist, desto geringer ist die Belastung in kg/cm². [...] Dehnt der Reiter seine Knie nach vorwärts-abwärts und lässt sein Gewicht mehr auf den Adduktoren (den Muskeln auf den Innenseiten der Oberschenkel) ruhen, wird das Gewicht des Reiters auf eine größere Fläche verteilt und der Druck der Gesäßknochen auf den Pferderücken folglich reduziert. [...] Dies schafft auch einen größeren Spielraum für den Pferderücken, und dieser kann nun höher schwingen."

(Ritter, 2010)


 

Pippa


 

Den Schnee genießen


 

Sylvestertraining


 

Die Hinterhandwendung

"Vielfach entziehen Pferde sich der Mühe, um den inneren Hinterfuß herumzutreten, dadurch, daß sie mit der Hinterhand ausweichen und derart halb um die Vor- und halb um die Hinterhand wenden. (Die berühmte "Wendung um die Mittelhand".) Dieser Tendenz begegnet man am besten dadurch, daß man die Hinterhandwendung aus einer Kruppe-herein-Stellung entwickelt. Dabei muss der äußere Schenkel des Reiters dem Pferd deutlich die Bewegungsrichtung klarmachen." (Meyer, 2001)

 

Gelassenheit prüfen


 



 


 

Früh übt sich


 

Samson


 

Das Warten hat ein Ende

Nun ist auch Nummer 2 endlich geboren. Panima.


 


 


 


 

Durchlässigkeit

"Es ist nichts so eindrucksvoll und für die Ausbildung wertvoll, wie Schwung und Vorwärtsdrang so unter Kontrolle zu haben, daß der Reiter sein Pferd aus dem starken Trab oder Galopp ohne geringste Mühe oder Störung zum Halten bringen kann. Ebenso stellt das sofortige Angehen aus dem Halten in eine der verstärkten Gangarten den absoluten Willen zum Vorwärtsgehen unter Beweis. [...] Auf der anderen Seite wird es selbst den Laien beeindrucken, wenn ein Pferd aus absoluter Unbeweglichkeit heraus den ganzen Glanz seiner Bewegung entwickeln kann oder aus vollem Schwung plötzlich ausbalanciert, weich pariert und förmlich zum Monument erstarrt. Erst diese Fähigkeiten verleihen dem Reiten die Harmonie und den Ausdruck, wie ihn die Musik durch das Fortissima und Piano erhält."

(Podhajsky, 1965)


 

 

Pinot Noir

Unser kleiner Rabauke hat nun auch einen Namen: Pinot Noir, zu deutsch Spätburgunder.


 


 

Mittagspause
 


 


 

Die natürliche Schiefe

"Bei allen jungen und vielfach auch bei mangelhaft durchgerittenen älteren Pferden kann man feststellen, daß die Hinterbeine nicht genau in die Fußstapfen der Vorderbeine treten, sondern etwas hereingestellt sind, mit anderen Worten, daß das Pferd schief geht. Das liegt teilweise darin, daß die Pferde vorne schmäler als hinten sind. Wenn nun die äußere Körperseite parallel zur Wand bleibt, so muß die Hinterhand mehr als die Vorhand in die Bahn gestellt sein."

(Podhajsky, 1965)


 

Nachwuchs


  


 

Longieren

"Richtiges Longieren ist eine Kunst. Sie besteht nicht etwa darin, das Pferd, von der Longe gehalten, einfach im Kreis herumlaufen zu lassen." [...]

"Die Dauer der Ausbildung an der Longe richtet sich nach der körperlichen Verfassung des Pferdes. Längeres Longieren hat sich jedoch für die Ausbildung des Pferdes immer günstig ausgewirkt. Der junge Lippizanerhengst wird meist zwei bis drei Monate longiert, bevor die Arbeit unter dem Reiter beginnt."

(Podhajsky, 1965)


 

Erwischt!


 


 


 


 


 

Das Schnalzen

"Da Pferde, wie erwähnt, ein außerordentlich gutes Gehör haben, wird schon ein kurzer Zungenschlag - gemeinsam mit anderen vortreibenden Hilfen - sie zum Vorwärtsgehen aneifern. Auch hier muss auf einen häufigen Fehler hingewiesen werden: Reiter, die dauernd vom Zungenschlag Gebrauch machen, erreichen das gleiche wie mit klopfenden Schenkeln - das Pferd stumpft ab. [...] Außerdem soll der Zungenschlag nur vom Pferd und nicht von der ganzen Umgebung gehört werden. [...] Es entspricht nicht den Vorstellungen klassischer Reitkunst, wenn ein Reiter lautes Schnalzen, Schreien und Töne anderer Art, die früher nur von ordinären Kutschern gebraucht wurden, an Stelle der vorgesehenen Hilfen verwendet."

(Podhajsky, 1965)


  

Was bewirken Gebisse im Maul? 

Eine sehr interessante Bakkalaureatsarbeit dazu hat Friederike Uhlig 2009 an der Universität Wien geschrieben. Der Titel lautet "Darstellung verschiedener Trensengebisse im Pferdemaul bei Einwirkung unterschiedlich starken Zügelzuges am gerittenen Pferd im Halten". Im Rahmen dieser Arbeit untersuchte sie unter anderem durch Röntgen, was bei verschiedenen Gebissen im Pferdemaul passiert. Verwendet wurden dabei vier Gebisse: ein passendes einfach gebrochenes, ein passendes doppelt gebrochenes, ein passendes anatomisch geformtes doppelt gebrochenes und ein zu großes einfach gebrochenes.

Was bei allen Gebissen passierte war, dass sich hinter dem Gebiss Richtung Hals eine Wulst bildete, die umso größer wurde, je stärker der Reiter am Zügel zog. Des Weiteren wurde festgestellt, dass die doppelt gebrochenen Gebisse tiefer in die Zunge gedrückt wurden als die einfach gebrochenen. Letztere üben hingegen mehr Druck auf die Laden aus, was oft als "Nussknackereffekt" bezeichnet wird. Widerlegt werden konnte, dass die einfach gebrochenen Gebisse außerdem bei Zug gegen den Gaumen drücken. Das Gegenteil war der Fall, bei Zügelzug entfernte sich das Gebiss weiter vom Gaumen.

Anders als man erwarten könnte, schnitt auch das teure anatomisch geformte Gebiss nicht besonders gut ab. (Uhlig, 2009)

Die Lektüre dieser Arbeit sei allen Reitern ans Herz gelegt. Hier der Link dazu: http://friederike-uhlig.de/bakarbeit_uhlig.pdf  

 

 

Reiten heißt federn

„Im dressurmäßigen Aussitzen werden Bewegungen über das Gesäß (Becken und Mittelpositur) abgefedert und abgefangen. Im leichten Sitz werden diese über die Hüft-, Knie- und Fußgelenke in die Steigbügel übertragen.“ (Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V., 2012)


 

Energie!
 


 


Die beidseitig belastende Gewichtshilfe

„Die beidseitig belastende Gewichtshilfe kommt beispielsweise bei Übergängen von einer Gangart zu einer anderen oder beim Durchparieren zum Halten zum Einsatz. Sie hat aber auch in allen Situationen, in denen der Reiter sein Pferd etwas mehr mit seinen Hilfen einrahmen möchte, eine Bedeutung.

Wenn der Reiter sein Becken geringfügig nach hinten kippt und dadurch etwas mehr die Sitzbeinhöcker belastet, ist die Wirkung der beidseitig belastenden Gewichtshilfe für das Pferd spürbar. Wichtig ist aber stets, dass das Becken nie in einer Endstellung verbleibt, sondern der Reiter immer wieder die Mittelstellung des Beckens findet. Auf einem sich bewegenden Pferd wird nämlich erst deutlich, dass die beidseitig belastende Gewichtshilfe eine Verstärkung der rhythmischen Bewegung des Beckens ist. Damit aus einer passiv mitschwingenden Beckenbewegung eine bewusst unterstützende wird, muss der Reiter sie mit einer gewissen Körperspannung und durch die Bauch- und untere Rückenmuskulatur unterstützen. (Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V., 2012)


 

Üben für Silvester 


 


 


 

Eine Folge von Seitengängen
 


 


 


 


 


 


 


 


 

                                                                       (Ritter, 2010)

Der gymnastische Nutzen von Seitengängen kann durch die Aneinanderreihung verschiedener Seitengänge erhöht werden.


 

Die letzten herbstlichen Sonnenstrahlen genießen


 


 


 


 


 


 


 
 


 


 

 


 


 


 

Verschieden große Volten


 


 


 


 


 

Mitte der langen Seite werden vier Pylonen mit einem Abstand von einem Meter aufgestellt. Durch diese Pylonen werden Volten geritten, wobei die Volte nach jeder Runde verkleinert bzw. vergrößert wird. Die Pylone der kleinsten Volte steht mindestens sechs Meter von der Bande entfernt. Die Abstände können anfangs oder für den Trab größer sein.

Diese Übung soll ein Gefühl für verschieden große Volten vermitteln. Die Schwierigkeit dabei ist, dass es keinen sichtbaren Mittelpunkt gibt, an dem der reiter sich orientieren könnte. (Ott; Tietje, 2012)


 

Geisterreiter


 


 


 

Wir sind stolz! 


 


 


 


 


 


 

Nicht nur das Pferd sollte losgelassen sein

„Ein vorrangiges Ziel bei der Schulung des Reiters ist, wie beim Pferd, das Erreichen der Losgelassenheit. Als Losgelassenheit bezeichnet man den Zustand, die Muskulatur ungezwungen, gleichmäßig an- und abspannen zu können. Wie bei allen Sportlern darf kein Muskel unter Daueranspannung stehen, damit es nicht zu Verspannungen bzw. Verkrampfungen kommt.

Zur Erreichung der körperlichen, muskulären Losgelassenheit ist immer auch eine innere, "mentale" Losgelassenheit erforderlich." (Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V., 2012)
 

 

Arbeit am langen Zügel


 


 


 


 


 


 


 


 

Der Ponyhof in Blütenpracht


 


 


 


 


 


 


 


 

Der richtige Dressursattel

„Eine betonte Sitztiefe in Verbindung mit großen, die Oberschenkel fixierenden Pauschen ist eine Fehlentwicklung im Sattelbau. Reiter fragen danach, weil ihnen das Gefühl der Sicherheit vermittelt wird. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, weil die Losgelassenheit und die Einwirkung der Reiter stark beeinträchtigt werden.“ (Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V., 2012)


 

Mit Mangalarga Damasko auf dem Stoppelfeld


 


 


 


 


 


 


 

Quellen

Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. (2012) : Grundausbildung für Reiter und Pferd – Richtlinien für Reiten und Fahren. Band 1. Warendorf: FNverlag

 

Gräf, Uta; Heidenhof, Friederike (2012) : Feines Reiten auf motivierten Pferden. Warendorf: FNverlag


Dr. Heuschmann, Gerd (2011) : Balanceakt. In ducio pro equo. Schondorf: Wu Wei Verlag


Meyer, Heinz (2001) : Reiten und Ausbilden. 3. Aufl. Hildesheim: Olms

 

Ott, Hubertus; Tietje, Ute (2012) : 100 Übungen für Freizeit- und Turnierreiter. Aus der Praxis für die Praxis. 3. Aufl. Verden/Aller: Buffalo

 

Podhajsky, Alois (1965) : Die Klassische Reitkunst. Reitlehre von den Anfängen bis zur Vollendung. München: Nymphenburger Verlagshandlung


Racinet, Jean-Claude (2007) : Feines Reiten in der französischen Tradition der Légèreté. Hildesheim: Olms

 

Dr. Ritter, Thomas (2010) : Klassisches Reiten auf Grundlage der Biomechanik. Lüneburg: Cadmos

 

Stahlecker, Fritz (2015) : Dressurreiten – Ideal und Wirklichkeit: Kritik am Heute. Lüneburg: Cadmos


Uhlig, Friederike (2009) : Darstellung verschiedener Trensengebisse im Pferdemaul bei Einwirkung unterschiedlich starken Zügelzuges am gerittenen Pferd im Halten.  

http://friederike-uhlig.de/bakarbeit_uhlig.pdf
 

 


 


 


 

 


 


 

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